Beerenstarke Früchte

Himbeeren und Brombeeren sind Sammelsteinfrüchte. Sie bestehen aus zahlreichen kleinen zusammenhängenden Steinfrüchten, die auf einem zapfenförmigen Fruchtboden sitzen. Himbeeren und Brombeeren waren schon bei den Römern und Griechen beliebt. Richtige Kulturen legten die Menschen aber erst im 19. Jahrhundert in Europa und den USA an.

Als sogenanntes Weichobst sind Beeren sehr empfindlich. Bei der Ernte bedarf es eines schonenden und sorgfältigen Umgangs. Die Beeren werden pfleglich verpackt und sofort vermarktet. Denn was für alle Obstarten gilt, ist bei Beerenobst in besonderem Maße angesagt: möglichst frisch auf den Tisch.

Beeren sind vor allem aufgrund ihres aromatischen, süßen bis säuerlich-herben Geschmacks, den vielen Vitaminen und Mineralstoffen als frisch-fruchtige Köstlichkeit beliebt. Roh schmecken sie meist am besten, wenn man sie etwas zuckert und mit Milch oder Quark kombiniert. Beerenobst kann zudem in gegartem Zustand verzehrt werden und eignet sich gut als Zutat für Süßspeisen und Obstkuchen, aber auch für Konfitüre, Kompott, Gelee oder als Saft zubereitet.

Alle Beerensorten sind auffallend farbig - von kräftig rot bis blau-violett. Im menschlichen Organismus leisten diese Farbstoffe aus der Gruppe der Flavonoide sowie auch die für das Aroma mitverantwortlichen Phenolsäuren wertvolle Dienste. Beeren haben außerdem kaum Kalorien.

Die Himbeere

Neben Provitamin A und Vitamin B enthalten Himbeeren jede Menge Vitamin C, 150 g decken ein Drittel des benötigten Tagesbedarfs eines Erwachsenen. Der Gehalt an Eisen in Himbeeren gilt als bemerkenswert, deshalb wirkt die rote Frucht blutreinigend und blutbildend – und zusammen mit Vitamin C kann der Körper das Eisen besonders gut verwerten.

In 250 g Himbeeren stecken zudem etwa 100 mg Kalzium, gemischt mit Naturjoghurt werden die Früchte zu einer regelrechten Kalziumbombe. Die in der Himbeere enthaltene Säure ist vorwiegend Zitronensäure. Diese beeinflusst den Harnstoffwechsel, wirkt treibend und reinigend.

Auch Folsäure, Magnesium und Kalium zählen zu den wertvollen Stoffen in Himbeeren. Flavonoide haben einen antioxidativen und blutreinigenden Effekt und können so dabei helfen, entzündlichen Prozessen und sogar Krebs vorzubeugen. Pro 100 g enthalten Himbeeren nur 34 Kalorien.

Die Brombeere

Brombeeren sind kleine Vitaminbomben. Ihr Gehalt an Provitamin A gehört zu den höchsten unter den Beerenfrüchten. Der Körper wandelt den Stoff in Vitamin A um, das unter anderem wichtig ist für den Sehprozess.

Brombeeren punkten auch mit viel Vitamin C, das zum Beispiel vor Zellschädigungen schützen soll. Das enthaltene Vitamin E wirkt ebenfalls als Zellschutz. Wertvoll sind auch die Vitamine aus der B-Gruppe. Sie sind an vielen Stoffwechselfunktionen beteiligt. Der Gehalt an Mineralien ist ebenfalls hoch. Dank ihres Ballaststoffanteils können Brombeeren die Verdauung anregen. Für die blauschwarze Farbe sind Anthocyane verantwortlich.

Öffnungszeiten

TÄGLICH VON
10.00 - 18.00 Uhr

Aktuelles